Literatur

Zu seinem 70. Geburtsjahr "NICHT SCHON WIEDER HUBER!" Faschingslesung mit Anekdoten und Parodien von und mit dem Jubilar

Donnerstag, 1. Februar 2018, 19:30 Uhr

Seit genau 13 Jahren ist Wolfram Huber ständiger Lesegast in unserem Haus mit mittlerweile über 60 Auftritten. Gesamt gesehen steuert er heuer seine 1000. Lesung an. Seinen runden Geburtstag nimmt er zum Anlass, sein treues Publikum mit wahren Anekdoten aus seinem (Lese)-Leben zu erfreuen sowie ihm seine jüngst auf CD erschienenen Parodien klassischer Balladen zu präsentieren. Dabei spinnt er phantasie- und humorvoll die einzelnen Handlungsfäden der großen Dichter weiter, wobei er sich lustvoll einlässt auf Schillers "Handschuh", "Die Kraniche des Ibykus", "Der Taucher" u.a. sowie auf Goethes "Der Türmer", "Der Fischer" (aus denen "Die Fischer" werden), natürlich mehrfach auf den "Erlkönig". Aber auch Heine ("Loreley"), Fontane und Rilke hat er sich gewidmet.
Im Anschluss an den vergnüglichen Abend signiert der Autor und Vortragende Buch und CD. Dazu gibt es Gratis-Sekt!

 

Foto: © Privat

Eintrittspreis 15,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 12,- €

LACHSTURMWARNUNG - Witze - Szenen - Anekdoten

Dienstag, 13. Februar 2018, 19:30 Uhr

mit Franz Robert Wagner und Walter Gellert

Nach "Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben" im Fasching 2017 zünden Kammerschauspieler Franz Robert Wagner und Walter Gellert auch heuer ein literarisch-kabarettistisches Feuerwerk mit Doppelconférencen, gespielten Witzen und heiteren Anekdoten. Die Texte des neuen Programmes, das den verheißungsvollen Titel "Lachsturmwarnung" trägt, stammen unter anderem von Karl Farkas und Helmut Qualtinger.

 

Vergessen Sie Ihre Sorgen bei einem Abend, der Unterhaltung auf höchstem Niveau garantiert!  

 

Fotos: © Wagner, Mirjam Reither 

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

Szenische Lesung "EXILLosAngeles " - von Helmut Korherr

Sonntag, 18. Februar 2018, 11:00 Uhr

Foto: © Benjamin Epp
Foto: © Benjamin Epp

mit dabei sind: Claudia Androsch, Erika Deutinger und Julia Resinger

1944 bekommt Helene Thimig (Claudia Androsch) Besuch von der einstigen Operettendiva Fritzi Massary (Erika Deutinger) und der Malerin Eva Herrmann (Julia Resinger).
Fritzi Massary, einstmals von ihren Fans als "Kaiserin von Berlin" gefeiert, kann in Kalifornien nicht Fuß fassen - zum Teil wegen ihres fortgeschrittenen Alters, zum Teil wegen ihrer schlechten Englisch-Kenntnisse. Helene Thimig geht es etwas besser, sie hält sich mit kleinen Filmrollen über Wasser. Eva Herrmann stammt aus reichem jüdischem Hause und kennt keine finanziellen Probleme. Sie hat sich vor kurzem von ihrem Geliebten Lion Feuchtwanger getrennt und enthüllt ungeniert intime Schlafzimmer-Details.
Helene Thimig will von Sexgeschichten nichts wissen - noch dazu, wo ihr Mann Max Reinhardt voriges Jahr verstorben ist. Er hatte seinen Lebenswillen verloren, weil er in Amerika nicht an seine europäischen Erfolge anschließen konnte. Die Thimig fängt nun an, Reinhardt völlig kritiklos zu vergöttern. Eva Herrmann entgegnet, dass er sein Scheitern selbst verschuldet hätte - durch aufwendige, viel zu kostspielige Inszenierungen. Fritzi Massary versucht, die Wogen zu glätten…

 

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

ERICH RIETENAUER (1924-2014): LETZTER ZEITZEUGE VON ALMA MAHLER-WERFEL. Wir erinnern uns gerne an ihn.

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19:30 Uhr

Foto: © Privat
Foto: © Privat

Ausschnitte aus "André Hellers Menschenkinder" vom
1. Nov. 2013 (ORF III) sind zu sehen.
Helga Plachenka liest aus Erich Rietenauers Buch "Alma, meine Liebe".
Franz Linsbauer führt durch den Abend.

Erich Rietenauer wuchs mit seiner Mutter in sehr ärmlichen Verhältnissen in Wien Währing auf. Im Herbst 1931, als es sehr kalt wurde, fehlte das Geld für neue Schuhe. Es gab nur Schuhe Größe 45 von seinem Onkel Otto …
Im Dezember 1931 ereignete sich für den kleinen Erich etwas Besonderes, er wurde zu einer Weihnachtsfeier der Stadt Wien eingeladen, bei der auch Alma Mahler-Werfel anwesend war … Der ungewöhnliche Kontakt zu dieser Frau  begann und  war zugleich der Beginn unvergesslicher 7 Jahre, die ihn sein ganzes Leben geprägt haben … Erst im hohen Alter schrieb er seine Erinnerungen im Buch "Alma, meine Liebe" (Amalthea-Verlag) nieder. Ab Erscheinung seines Buches 2008 hielt er noch viele Lesungen bis 2014 in Wien, Graz, Dresden, Jena, Weimar u.v.a.m.. Am 31. Januar 2014 erhielt Erich Rietenauer den "Radiopreis für Information" für "Almas kleiner Fotograf" von Susanne Ayoub.
Durch neuerliche Lesungen hoffen wir, dass viele Menschen auch weiterhin von seinen wunderbaren Anekdoten-Sammlungen und persönlichen Erlebnissen mit Alma Mahler-Werfel erfahren werden.

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

Sternstunden der österreichischen Literatur - ARTHUR SCHNITZLER - LEUTNANT GUSTL

Donnerstag, 1. März 2018, 19:30 Uhr

Szenische Lesung mit Walter Gellert
Massimo Stefanizzi, Gitarre

Mit Arthur Schnitzlers Meisternovelle beginnt Walter Gellert unter dem Motto "Sternstunden der österreichischen Literatur" einen dreiteiligen Zyklus mit berühmten Erzählungen österreichischer Schriftsteller. Ironisch und sarkastisch schildert Schnitzler in "Leutnant Gustl" eine Episode aus dem Leben eines jungen, leichtsinnigen Offiziers der k.u.k. Armee, der nach einem Konzert im Musikverein mit einem Bäcker in Streit gerät und danach an Selbstmord denkt, weil eine Privatperson nach dem militärischen Ehrenkodex nicht satisfaktionsfähig ist. Mit dieser Novelle hatte Arthur Schnitzler Ende des Jahres 1900 einen handfesten Skandal ausgelöst. Der Schriftsteller bedient sich in der Erzählung des Stilmittels des "Inneren Monologs" und lässt dabei den Leser an den geheimsten Gedanken des Offiziers teilhaben: So erfährt man von den Ängsten  und Neurosen Leutnant Gustls. Gleichzeitig gelingt dem Dichter mit dieser Novelle auch eine satirische Analyse des Militärs in den letzten Jahrzehnten der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Der Zyklus "Sternstunden der österreichischen Literatur" wird im Mai 2018 mit Stefan Zweigs "Schachnovelle" fortgesetzt und im November 2018 mit Franz Kafkas "Die Verwandlung" abgeschlossen.

 

Fotos: © Mirjam Reither, Maria Sturm

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

"LASST MICH DEN LÖWEN AUCH SPIELEN!" oder: "Schauspieler kommen direkt in den Himmel, weil sie das Fegefeuer schon auf Erden erlebt haben." (Rudolf Fernau)

Donnerstag, 8. März 2018, 19:30 Uhr

Andrea Schramek erzählt und singt, gewohnt humorvoll, von den Höhen und Tiefen des Schauspielerberufes, mit Texten u.a. von Johann Nestroy, Egon Friedell, Anton Kuh, Lina Loos,…

Musik: Doris Lindner (Klavier & Flöten)

www.andrea-schramek.com
www.dorislindner.at  

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

"NICHT VERSTELLUNG IST DIE AUFGABE DES SCHAUSPIELERS, SONDERN ENTHÜLLUNG."

Montag, 19. März 2018, 19:30 Uhr

Max Reinhardt in Wort, Ton und Bild zum 75. Todesjahr

 

Zu den bedeutendsten Theatervisionären, nicht nur des 20. Jahrhunderts, zählt der Österreicher Max Reinhardt, dessen Todestag sich heuer zum 75. Mal jährt. Vom Kabarett bis zur großen Bühne, vom Schauspiel über die Regie bis zum Unterricht spannt sich der Bogen seiner Tätigkeit, vor allem in Wien, Berlin, Salzburg und New York, den wichtigsten Stätten seines Wirkens.
Roman Kollmer wird an diesem Abend Texte von und über Max Reinhardt präsentieren und Markus Vorzellner einen gerafften Einblick in das Leben und Schaffen des großen Theaterpioniers geben. Auch optische Überraschungen dürfen mit Spannung erwartet werden.

 

 Fotos: © Ch. Kaufmann, N. Perscheid, Haus Hofmannsthal

Eintrittspreis: 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

KARL KRAUS - DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT

Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr

Lesung mit Martin Ploderer und Wolfram Huber

Von Jänner bis Mai 2014 las Martin Ploderer mit großem Erfolg im Wiener Pygmalion-Theater die ungestrichene Fassung der "Letzten Tage der Menschheit" – des monumentalen Theaterstücks von Karl Kraus, das "einem Mars-Theater zugedacht" ist, wie der Autor selber schreibt. Kaum ein anderes literarisches Werk schildert mit dieser Intensität und Authentizität die Stimmung in Österreich zur Zeit des Ersten Weltkriegs, an der Front und im Hinterland. Die gesamte Lesereihe umfasste 16 Abende. Martin Ploderer gastiert seither mit Auszügen daraus im In- und Ausland. In Kiew wurde ihm dafür im Rahmen des "Monodramen-Festivals" der Publikums-Preis zuerkannt, das in weiterer Folge entstandene Hörbuch auf 18 CDs, erschienen im MONO-Verlag, kam auf Platz 1 der Hörbuch-Bestenliste des Hessischen Rundfunks hr2. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert Martin Ploderer nun gemeinsam mit Wolfram Huber auch im Haus Hofmannsthal einige ausgewählte Szenen aus diesem Werk.

 

Fotos: © Karl Gruber, Privat

 

Eintrittspreis 15,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 12,- €