Musik

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Musikwissenschaftliche Tagung - AUSTAUSCHPROZESSE ZWISCHEN WEST UND OST IN DER EUROPÄISCHEN MUSIKKULTUR ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS

25. Januar 2018, Tagungsbeginn: 10:00 Uhr, Konzertbeginn: 19:30 Uhr

Foto: © Naydenova
Foto: © Naydenova

Die Tagung beinhaltet Vorträge zu diesem Thema, die von führenden MusikwissenschaftlerInnen aus Bulgarien, Deutschland, Litauen, Russland, Österreich und der Ukraine präsentiert werden. Die Veranstaltung markiert den Beginn einer Tagungsreihe, die jedes Jahr in einem anderen Land stattfinden und Austauschprozesse zwischen West und Ost bis in die Gegenwart beobachten und analysieren wird. Ausgehend von der Musik werden künftig auch andere Bereiche aus Kunst, Kultur und Wissenschaft mit Beiträgen zu diesem hochaktuellen Thema vertreten sein.
Zur aktiven Teilnahme an den Diskussionen sowie dem öffentlichen Gespräch ab 17:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen!
Das Konzert am Ende der Tagung rundet die Veranstaltung als lebendige Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis ab.

Es werden sowohl Werke von L. Ornstein, D. Nenov, D. Kaufmann, I. Strawinsky als auch russische Volkslieder zu hören sein.
Auf Ihr Kommen freuen sich u.a. Dr. Albena Naydenova (wissenschaftliche und künstlerische Leiterin) sowie Dipl.-Ing. Sandra Löcker-Herschkowitz und Katja Arzberger, Bakk. (Agenda Wien Landstraße).  

 

Tagung: Eintritt frei/ Konzert: Eintrittspreis 15,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 12,- €

Eröffnung der Ausstellung KS Grace Bumbry

Dienstag, 27. Februar 2018, 19:30 Uhr

G. Bumbry, Foto: © Fayer
G. Bumbry, Foto: © Fayer

MIT JEDEM LIED EIN BILD ZU MALEN …

Die Kammersängerin im Gespräch mit Markus Vorzellner

 

Wenn man von Grace Bumbry spricht, so ersteht das Bild einer unvergleichlichen Künstlerin, die durch gestalterische Fähigkeit, ihre einzigartige Bühnenpräsenz sowie die Vielseitigkeit ihres Rollenspektrums zu einem Faszinosum für Generationen wurde. Von ihrer die Gemüter spaltenden Bayreuther Venus erstreckt sich der Bogen über Carmen, Eboli oder Tosca bis zur Rolle der Bess in George Gershwins Meisterwerk - und in diesem Bogen lassen sich außerdem noch große Bereiche des klassischen Liedgutes sowie des amerikanischen Negro-Spirituals unterbringen. Im Gespräch mit Markus Vorzellner wird die Sängerin über ihr abwechslungsreiches Leben sprechen, über ihre Karriere mit all ihren Höhen und Tiefen, und es wird hoffentlich ersichtlich werden, dass uns hier eine große Gesangstradition begegnet, die - auf Lotte Lehmann basierend - für die nachfolgenden Generationen von entscheidender Bedeutung sein wird.  

Eintrittspreis: 15,- €

FRÜHLINGSGRUß AUS LA BELLE ÉPOQUE!

Samstag, 3. März 2018, 19:00 Uhr

Juliette Mars, Mezzosopran

Cécile Restier, Klavier

 

Ach, la belle époque! Es sind diese endlich friedlichen 35 Jahre zwischen 1879 und 1914, wo überall in Europa die industrielle Revolution Hoffnung und Vertrauen in den Fortschritt in jeder Bevölkerungsschicht weckt. Der Eiffelturm ist bei der Weltausstellung 1889 ein Riesenerfolg! 12000 Menschen pro Tag erklimmen die 1710 Stufen. Die Arbeiter organisieren sich erstmals in Gewerkschaften. Die Kaffeehäuser, Nachtlokale und Konzertsäle unterhalten ein bürgerliches Publikum, das nach Schönheit, Gelassenheit und sorglosem Leben dürstet. Die sieben Komponisten unseres Abends - G. Fauré, H. Duparc, E. Chausson, C. Debussy, M. Ravel, R. Hahn und E. Satie - alle Schüler von J. Massenet, C. Saint-Säens oder C. Franck kennen einander gut. Sie stehen wie die Maler C. Monet, P.-A. Renoir, C. Pissarro, E. Degas oder P. Cézanne auf Kriegsfuß mit der Akademischen Gesellschaft der Künste. Sie lehnen die etablierte Kunstwelt und ihre Hierarchien ab. Sie möchten, dass ihre Musik außerhalb der offiziellen Theater und Konzertsäle aufgeführt wird. Ihre Melodien werden mit vollem Lebensdrang durch malerische Klangfarben das Universum idealisieren. Die Natur, der Alltag, die Liebe, das Licht, das Wasser und die fünf Sinne sind ihre Lieblingsthemen. Sie bringen Melodie und Text wieder in Einklang. Musik und Rhythmus fließen voller Harmonie. Feinsinnige Akkorde und differenzierte Orchesterbehandlung rühmen die Dichter Frankreichs.

 

Kommen Sie mit auf diese Reise? 

 

Bild: P.-A. Renoir "La Grenouillère!, 1869 / Foto: © J. Mars

Eintrittspreis: 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

LEHÁRIANA - Künstlergespräch der Internationalen Franz Lehár Gesellschaft

Sonntag, 11. März 2018, 16:00 Uhr

Wolfgang Dosch mit Gerhard Ernst und Gästen

 

László Kövi, Klavier

 

Die Internationale Franz Lehár Gesellschaft (IFLG), die  sich der Pflege des Werkes ihres Namenspatrons, wie der österreichisch-mitteleuropäischen Kunstform "Operette" im allgemeinen aber auch der Nachwuchspflege widmet,  veranstaltet die beliebte  Serie "Leháriana-Gesprächskonzerte", bei der Wolfgang Dosch, Generalsekretär der IFLG, Wissenschaftler, Musiker und Publikumslieblinge begrüßt. Erstmals ist die IFLG zu Gast im Haus Hofmannsthal und präsentiert mit Gerhard Ernst einen der profiliertesten Wiener (Volks-) Schauspieler und Sänger unserer Tage. Gerhard Ernst erzählt aus seinem abwechslungsreichen Künstlerleben, das ihn aus seiner Geburtsstadt über die verschiedensten Bühnen Österreichs und Deutschlands wieder zurück nach Wien führte – an die Josefstadt, das Burgtheater und vor allem seit 2001 an die Volksoper.  Natürlich hat er auch einige seiner liebsten Wienerlieder und -schlager im Gepäck! 

Ein interessanter, heiterer Nachmittag der IFLG für Jung und … Älter!

 

Fotos: © G. Ringhofer, IFLG, Ch. Kaufmann 

Eintrittspreis: 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

EINE KLANG- UND GEFÜHLSEXPLOSION

Samstag, 17. März 2018, 19:00 Uhr

www.junge-schubertiade-wien.com

Gabriel Guillén, Gitarre
Etelka Sellei, Sopran

 

Dieser Abend eröffnet eine neue Veranstaltungsreihe: JUNGE  SCHUBERTIADE  WIEN-geht fremd - Magic Moments,  in der talentierte und professionell ausgebildete KünstlerInnen das Publikum in die Zauberwelt der Musik entführen und es magische Momente erleben lassen. Der venezolanische Gitarrenvirtuose Gabriel Guillén, Professor am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt und Gründer des höchst erfolgreichen Ruster Gitarrenfestivals, begeistert in seiner regen Konzerttätigkeit auf  internationalen Bühnen mit Professionalität und Musikalität. Heute wird er bekannte Klassik-Stücke aus seinem südamerikanischen Repertoire zum Besten geben und darüber hinaus eine junge ungarische Sopranistin, Studentin der Wiener Musikuniversität und rising star der Jungen Schubertiade Wien 2017 - Etelka Sellei begleiten. Freuen Sie sich auf Fernando Obradors Canciones clásicas españolas und die südamerikanischen Gitarrenklänge!

 

Zu Beginn der Veranstaltung wird Kurt Deutsch, Gründer der JSW sowie der JSW-geht fremd, in seiner Anmoderation mit Bildern auf diese Veranstaltung einstimmen.
                                                                   

„Eine Gitarre ist ein ganzes Orchester" 

                                              Hector Berlioz 

 

Fotos: © G. Guillén, K. Deutsch

 

Eintrittspreis: 25,- €/ Mitglieder des Vereines der Freunde Hugo von Hofmannsthals 20,- € / StudenInnen 10,- €

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